MFH Räfiserhalde 1-3

In den Fels gebaut

Schönster Hanglage mit bester Aussicht

Verkehrsgünstig und gut erschlossen ist die Stadt Buchs im Dreiländereck Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg. Als eines der größeren regionalen Wirtschafts- und Bildungszentren zwischen Bodensee und Chur erfreut sie sich stetig wachsender Einwohnerzahl. Um dem Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden, wurde im südlichen Stadtteil Räfis der Räfiserhalde genannte Hang zur Bebauung freigegeben. Gemeinsam mit Buxus Immobilien entwickelten Kaundbe Architekten auf dem steilen, brachliegenden Grundstück vier Mehrfamilienhäuser und vier Einfamilienhäuser. Die drei Mehrfamilienhäuser Räfiserhalde 1–3 bilden städtebaulich den Eingang in das neue Wohngebiet.

Anzahl Wohneinheiten12
Wohnfläche1.775 m²
StandortBuchs (CH)
BauherrschaftBuxus Immobilien AG
Award-KategoriePremiumwohnen
PlanungsbüroKaundbe Architekten AG
Zum Profil
FotografieBernd Göllnitz
(...) Die innovativen Wohnformen wurden in kubischen Baukörpern mit Natursteinfassaden aus Travertin umgesetzt.

Kaundbe Architekten AG und Buxus Immobilien AG

Stellte der steile Felshang planerisch und bautechnisch zwar eine Herausforderung dar, so bietet sich nun aber von den neu geschaffenen zwölf Wohneinheiten ein eindrucksvoller Blick über das Rheintal zu den Liechtensteiner Bergen. Mit ihren kompakten Baukörpern wollten die Architekten nicht nur eine klare Formensprache verfolgen, sondern auch das Gefühl der Stabilität hier am Hang vermitteln. In den Erschließungszonen wird dies durch die Verwendung von rohem Sichtbeton und zenitalem Licht zusätzlich aufgegriffen. Von hier werden die Wohnungen, die Kellerräume und die gemeinsame Einstellhalle der als Einspänner organisierten baugleichen Mehrfamilienhäuser hindernisfrei erschlossen. Während sich die einzelnen Räume zu den großzügigen, überdeckten Balkonen nach Osten mit Blick zum Tal hin orientieren, liegen die Versorgungsräume hangseitig. Die offenen Wohn-, Ess- und Kochbereiche an der Südseite der Häuser bieten zusätzlich einen direkten Zugang zu den privaten Gartensitzplätzen. Auf denen soll der steile und felsige Hang sichtbar und spürbar bleiben. Der Naturstein als Fassadenbekleidung verortet die Bewohner ebenso in die gegebene Landschaft wie die extensiv begrünten Flachdächer der einzelnen Häuser.

Impressionen